Kriegsmaterial-Referendum zustande gekommen

Die Bundesversammlung hat auf Druck der Rüstungslobby das Kriegsmaterial-Gesetz drastisch gelockert. Mit diesem Entscheid werden Schweizer Waffenlieferungen an Bürgerkriegsländer und Unrechtsregime möglich. Das Risiko steigt zudem massiv, dass Schweizer Waffen wie früher bei Terrorgruppen landen. Gleichzeitig soll ausgerechnet der Ukraine nicht geholfen werden können. Die EVP hat deshalb mit einer breiten Allianz das Referendum ergriffen.

Das würde sich ändern:

Fazit: Schweizer Waffen könnten wieder in Bürgerkriegen landen und gegen Zivilisten eingesetzt werden. Nur der Ukraine hilft die Lockerung gar nichts.

«Die Schweiz ist bekannt für ihre humanitäre Tradition, für ihre Guten Dienste, für den Schutz des Völkerrechts und für die Friedensförderung. Es ist ein fundamentaler Widerspruch, wenn wir gleichzeitig mit gelockerten Waffenexporten globale Konflikte anheizen.»

Marc Jost, Nationalrat EVP/BE

Kriegsmaterial-Referendum zustande gekommen

Im Dezember 2025 hat eine Parlamentsmehrheit entschieden, die Bestimmungen für den Export von Kriegsmaterial zu lockern. Mit diesem Entscheid werden Lieferungen von Schweizer Waffen an Bürgerkriegsländer und Unrechtsregime möglich. Zudem steigt das Risiko, dass Schweizer Waffen wie früher bei Terrorgruppen landen, massiv. An die Ukraine dürfte die Schweiz aber weiterhin weder direkt noch indirekt mit der Weitergabe über andere Länder exportieren.

Die EVP hat deshalb zusammen mit einer breiten Allianz von mehr als 25 Organisationen und Parteien das Referendum ergriffen. Am 17. April 2026 wurden nun über 76'000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Damit wird das Volk noch dieses Jahr über die Lockerung der Regeln für Schweizer Waffenexporte abstimmen können.

Webseite Referendumskomitee